![]()
Die Zürcher Privatbank Julius Bär treibt den Umbau ihres Verwaltungsrats mit der Nomination zweier erfahrener Managerinnen voran. An der ordentlichen Generalversammlung im April 2027 sollen die Aktionäre über die Wahl von Caroline Kuhnert und Elaine Arden in das Gremium abstimmen, wie das Institut am Dienstag mitteilte. Beide Kandidatinnen bringen jahrzehntelange Führungserfahrung aus internationalen Großbanken mit und sollen insbesondere die Kompetenzfelder Wealth Management, Private Banking sowie Personal- und Transformationsmanagement stärken.
Caroline Kuhnert, 63-jährige österreichisch-schweizerische Doppelbürgerin, verbrachte rund zwei Jahrzehnte im Wealth Management der UBS und gehörte zuletzt in Zürich der Geschäftsleitung des globalen Wealth Managements an. Dort verantwortete sie Geschäfte in der Schweiz und international, darunter Europa, die Schweiz, Emerging Europe, Großbritannien, den Nahen Osten, Lateinamerika und Asien. Zudem leitete sie in der EMEA-Region das Geschäft mit Ultra-High-Net-Worth-Kunden und Global Family Offices. Laut Julius Bär soll sie insbesondere zusätzliche Erfahrung im internationalen Wealth Management, im Schweizer Private Banking sowie im grenzüberschreitenden Risikomanagement und in Restrukturierungen in den Verwaltungsrat einbringen.
Die 58-jährige Britin Elaine Arden wiederum gilt als Spezialistin für Personal, Unternehmenskultur und die Transformation großer Bankkonzerne. Sie war Group HR Director bei der Royal Bank of Scotland und maßgeblich an der Neuausrichtung und Verkleinerung der Bankengruppe mit damals rund 120'000 Mitarbeitenden in 30 Ländern beteiligt. Später wechselte sie zu HSBC, wo sie als Personalchefin die organisatorische und strategische Transformation eines Konzerns mit rund 220'000 Mitarbeitenden in 64 Ländern begleitete und eine der großen globalen HR-Organisationen leitete, bevor sie 2023 in den Ruhestand trat. Im Verwaltungsrat von Julius Bär soll sie insbesondere bei Themen wie Kulturwandel, Vergütung, Talentförderung und Nachfolgeplanung Akzente setzen.
Die Doppel-Nomination folgt auf eine im März kommunizierte strategische Vorgabe der Bank, gezielt nach weiblichen Kandidaten für den Verwaltungsrat zu suchen. Julius Bär setzt damit ihren bereits laufenden Umbau des Aufsichtsgremiums fort und reagiert zugleich auf steigende regulatorische und investorseitige Erwartungen an Diversität und Governance. Details zur künftigen Zusammensetzung des Verwaltungsrats und seiner Ausschüsse will die Bank mit der Einladung zur Generalversammlung im März 2027 bekanntgeben.
Sandro Brotz kehrt dem Schweizer Radio und Fernsehen den Rücken und wechselt Anfang 2027 zur Boulevardzeitung «Blick». Der 56-jährige Journalist, derzeit Moderator und stellvertretender Leiter der Polit-Talksendung «Arena», wird SRF Ende Januar 2027 verlassen. Bis voraussichtlich Mitte Januar...

Eine anonyme E-Mail an die US-Botschaft in Bern hat kurz vor dem Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Ermittlungsverfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft ausgelöst – und zur Festnahme einer WEF-Mitarbeiterin geführt. Inzwischen ist klar: Die gegen...

Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent...

Die an der Schweizer Börse SIX kotierte EEII AG hat für das erste Halbjahr 2026 einen Verlust von 547’568 Franken ausgewiesen. Bereits im zweiten Halbjahr 2025 hatte die Gesellschaft einen Fehlbetrag von 332’306 Franken verbucht. Der Nettoinventarwert (NAV) der EEII-Aktien lag per 30. Juni...

Nach dem nächtlichen Grossbrand an der Ruessenstrasse in Baar im Kanton Zug gehen die Strafuntersuchungsbehörden von vorsätzlicher Brandlegung aus. Mehrere Fahrzeuge waren am späten Abend des 28. September in Flammen aufgegangen und vollständig ausgebrannt. Die Ermittler stufen Brandstiftung...