Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ein extremes Experiment zur Simulation einer Mars-Mission erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt vier Freiwillige verbrachten zwölf Monate in einer kontrollierten Umgebung, um die Herausforderungen einer interplanetaren Reise zu testen. Die Dauer der Simulation betrug genau 378 Tage.
Die Teilnehmenden lebten während dieser Zeit auf einer Fläche von lediglich 160 Quadratmetern. Besonders prägend für die Erfahrung war die Tatsache, dass das Habitat fensterlos gestaltet war. Diese räumliche Begrenzung sollte die physischen Bedingungen einer langen Reise zum roten Planeten widerspiegeln.
Im Zentrum der Untersuchung stand die Frage, wie sich eine derartige Isolation über einen langen Zeitraum hinweg ertragen lässt. Die Nasa analysierte dabei die psychischen und sozialen Auswirkungen auf die kleine Gruppe. Es ging primär darum, die menschliche Belastbarkeit unter extremen Bedingungen zu verstehen.
Mit dem Ende der zwölfmonatigen Phase kehren die vier Freiwilligen nun in ihren Alltag zurück. Die gewonnenen Daten aus den 378 Tagen dienen der Vorbereitung zukünftiger, bemannter Mars-Missionen. Die Ergebnisse helfen dabei, die Logistik und die psychologische Unterstützung für Astronauten zu optimieren.


